Am anderen Ende der Welt.

Alina Friedl verbrachte fast fünf Monate in Down Under.

Die Studentin Alina Friedl war im Rahmen ihres Auslandssemesters 4,5 Monate im australischen Melbourne und hat dort in der Niederlassung ebm-papst A&NZ gearbeitet.

Ich studiere International Business an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Bad Mergentheim. Da dieses Studium, wie der Name schon sagt, sehr international ausgerichtet ist und etwa 50 Prozent der Vorlesungen auf Englisch stattfinden, ist es vorgesehen, während des Studiums einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Es gibt zwei Möglichkeiten: Man hat sowohl die Option, über die DH im 4. Semester im Ausland zu studieren, als auch während einer Praxisphase in eine Niederlassung ins Ausland zu gehen. Ich hatte Glück und bekam Ende 2013 die Zusage für ein Auslandspraktikum in unserer Niederlassung in meinem Wunschland Australien. Warum unbedingt Australien? Ich war bereits zweimal dort, habe die West- und Ostküste bereist und mir hat es so gut gefallen, dass ich unbedingt mal für eine längere Zeit nach Australien kommen wollte, um dort zu arbeiten, zu leben und um das Land, die Kultur und die Menschen noch besser kennenzulernen.

Am 10. Juli 2014 ging es dann los nach "Down Under".

Meine Eltern, meine Cousine und mein Freund fuhren mich zum Frankfurter Flughafen. Der Abschied fiel schwer und mir wurde bewusst, wie lange und vor allem wie weit weg ich von nun an von Zuhause sein würde. In Melbourne angekommen holte mich Caroline Bommes, Marketingverantwortliche für ebm-papst A&NZ, vom Flughafen ab und nahm mich herzlich in Empfang. Für die ersten zwei Wochen hatte ebm-papst A&NZ ein Hotel für mich gebucht, sodass ich mir während dieser Zeit eine Wohnung suchen konnte. Ich hatte also das Wochenende, um mich zu akklimatisieren und mich an die Zeitverschiebung zu gewöhnen – was auch gut so war, da ich die ersten zwei Nächte nicht vor 4 Uhr schlafen konnte.

An meinem ersten Arbeitstag wurde ich von allen herzlich begrüßt und herumgeführt. In der Niederlassung in Melbourne arbeiten 23 Kollegen – ein ziemlich überschaubares Team verglichen mit Mulfingen. Das hat allerdings den Vorteil, dass man sich untereinander sehr gut kennenlernt und die Atmosphäre familiär ist. Hauptsächlich habe ich mit Caroline zusammengearbeitet und ihr bei Marketing- und PR-Aufgaben geholfen. Außerdem habe ich eine Pressemitteilung über den Besuch von Emily Hurtz, einer australischen Hockeyspielerin, bei ebm-papst in Melbourne geschrieben. Ein anderes Projekt war eine Kundenumfrage, die ich zuerst erstellt, versendet und anschließend ausgewertet habe. Darüber hinaus habe ich die australische ebm-papst Homepage aktualisiert. Und auch das Erstellen einer Gewinn- und Verlustrechnung für einen bestimmten Projektbereich war Teil meiner vielfältigen Aufgaben. Da ich an der DHBW Financing auch auf Englisch hatte, kannte ich zum Glück schon einige Fachbegriffe.

"ebm-papst, Alina is speaking"

Im Gegensatz zu Deutschland spricht man sich in Australien immer nur mit dem Vornamen an. Sogar am Telefon meldet man sich nur mit: „ebm-papst, Alina is speaking“. Das war für mich am Anfang sehr ungewohnt und es hat mich generell ein wenig Überwindung gekostet, ans Telefon zu gehen. Ein weiterer Unterschied sind die Arbeitszeiten. Ich habe während der 4,5 Monate von 8.30 bis 17 Uhr gearbeitet, auch freitags. Außerdem gibt es nicht die 15-minütige Frühstückspause und auch nur eine 30- statt 45-minütige Mittagspause. Darüber hinaus besteht keine Gleitzeitregelung und es wird weder an- noch abgestempelt.

Neben dem Büro in Melbourne gibt es zudem in Sydney ein weiteres Office. Dort arbeiten allerdings nur vier Personen. Auch in Auckland in Neuseeland ist ebm-papst vertreten. Diese drei Niederlassungen ergeben zusammen ebm-papst A&NZ. Jeden Monat gibt es eine Mitarbeiterbesprechung, zu der die Kollegen aus Sydney und Auckland per Skype hinzugeschaltet werden.

Eine Woche nach meiner Ankunft kam auch Simon in Melbourne an, um sein Praxissemester bei ebm-papst A&NZ zu absolvieren. Er kommt ebenfalls aus Deutschland. Während unserer Zeit in Australien haben wir zusammengewohnt und uns ein Auto geteilt, das uns von der Firma zur Verfügung gestellt wurde. Schon von Deutschland aus hatten wir nach Wohnungen beziehungsweise WGs geschaut und konnten schon vor unserer Ankunft einen Termin für eine Wohnungsbesichtigung ausmachen. Wir entschieden uns für eine Wohnung, in der ein Mann zwei Zimmer vermietete, nachdem seine Partnerin und deren zwei Kinder ausgezogen waren. Sie war ein absoluter Glücksgriff, denn wir hatten das ganze Obergeschoss – mit eigenem Bad – für uns und brauchten nur 20 Minuten in die Innenstadt und etwa eine halbe Stunde zur Arbeit. Michael, unser Mitbewohner, war sehr nett und gastfreundlich und wir fühlten uns richtig wohl in der Wohnung.

Morning Tea

Kängurus und Pinguine

An den Wochenenden war ich meistens unterwegs. So habe ich zum Beispiel einen Tagesausflug nach Phillip Island gemacht, wo ich Kängurus streicheln und Pinguine beim Füttern ihrer Babys beobachten konnte. Außerdem war ich in der Surfer-Stadt Torquay, auf der Morningten-Halbinsel, bei einem Football-Spiel, im Nationalpark "Wilsons Promontory" und im Grampians-Nationalpark.

Die letzten vier Wochen vergingen wie im Flug. An meinem letzten Arbeitstag bereiteten meine Kollegen noch einen "Morning Tea" für mich vor und es gab eine leckere Torte sowie Obst. Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut. Nach der Arbeit war ich dann mit meinen Kollegen, meinen Eltern und meinem Freund, die extra aus Deutschland gekommen waren, essen. Es war ein sehr schöner Abend. Danach hieß es aber leider schon Abschied nehmen, was mir sehr schwer gefallen ist, da ich mich in Australien wohl gefühlt und gut eingelebt hatte.

Zusammenfassend kann ich mit voller Überzeugung sagen, dass ich eine großartige Zeit in Australien hatte. Ich bin so froh und dankbar, dass ich diese wertvolle Erfahrung machen konnte. Ich habe viel gelernt und reichlich neue Eindrücke und Erkenntnisse sammeln können.

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Zur Person

Alina Friedl studiert International Business an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Bad Mergentheim.

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Unser Ziel ist es, unseren Mitarbeitern internationale Berufserfahrung zu ermöglichen. Voraussetzung hierfür sind erstklassige Leistungen an Ihrem bisherigen Arbeitsplatz und entsprechende Einsatzmöglichkeiten im Ausland.

Bei Fragen rund um unseren Bewerbungsprozess oder zu den Karrieremöglichkeiten bei ebm-papst wenden Sie sich bitte an den zuständigen Ansprechpartner. Diesen finden Sie auf der jeweiligen Stellenbeschreibung oder im Bereich (z. B. Ausbildung).

Beim Auswahlverfahren heißt es, ehrlich zu sein und sich zu präsentieren, wie man ist. Bleiben Sie sich selbst treu und verstellen Sie sich nicht. Wir suchen Menschen, die zu ebm-papst passen und freuen uns über Vielfalt. Es gibt kein richtig oder falsch.

Flexibilität ist für ebm-papst ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Wir legen Wert auf ein offenes Klima, das flexibel genug ist, die beruflichen und persönlichen Interessen unserer Mitarbeiter zu berücksichtigen.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind in unseren Unternehmenswerten fest verankert. Dafür stehen zunächst unsere GreenTech-Produkte, aber auch unsere energieeffizienten Prozesse und Produktionen, die dieser Philosophie folgen. Mit den Energiescouts hat ebm-papst ein Projekt ins Leben gerufen, das ganz konkret im Alltag dazu beiträgt, Energiekosten im Unternehmen zu senken. 2013 wurden wir für unser Engagement mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet, 2008 bereits mit dem Umweltpreis des Landes Baden-Württemberg.

Grundsätzlich sind 6 Monate vor dem geplanten Beginn sinnvoll, damit wir zusammen mit Ihnen eine möglichst passende Stelle aussuchen können.