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Auszeichnung für kluge Köpfe

16 Projekte überzeugen die Jury beim 19. Regionalwettbewerb von Jugend forscht – Schüler experimentieren in Heilbronn-Franken.

Erfindergeist, Neugierde und viel Engagement steckte auch in diesem Jahr in jedem Projekt, das die Nachwuchstüftler beim 19. Jugend forscht-Regionalwettbewerb in Heilbronn-Franken präsentierten. Veranstaltet wird der Wettbewerb seit 1999 vom Ventilatorenhersteller ebm-papst. Die Fachjury hatte am 23. Februar 2017 die Qual der Wahl und kürte aus 62 Einreichungen von insgesamt 127 Teilnehmern acht Projekte in der Sparte Jugend forscht für Teilnehmer, die zwischen 15 und 21 Jahre alt sind sowie acht Projekte der jüngeren Tüftler bis 14 Jahren, die in der Sparte Schüler experimentieren starteten.

Juroren lassen sich das Projekt von Schüler experimentieren Teilnehmern erklären.

Juroren lassen sich das Projekt von Schüler experimentieren Teilnehmern erklären.

Jurierung am späteren Siegerstand Jugend forscht - die Teilnehmer präsentieren Projekt zum Thema Fullerene.

Jurierung am späteren Siegerstand Jugend forscht - die Teilnehmer präsentieren Projekt zum Thema Fullerene.

Diese schlauen Köpfe und kreativen Einfälle wurden ausgezeichnet:

  • Jan Egly (19) und Jonas Baumann (20) von der Bürkert Werke GmbH in Ingelfingen entwickelten einen Drehmechanismus, mit dem sich CEE-Drehstromstecker einfach lösen lassen. So fällt das ruckartige Herausziehen weg, das zum Beispiel auf einer Leiter ein erhöhtes Fallrisiko birgt.
  • Fabian Katzer (20), Sebastian Wägerle (20) und Julián Mesmer (18) von der thyssenkrupp System Engineering GmbH Heilbronn sorgen mit ihrem Fuel Guard System dafür, dass Autos nicht mehr mit falschen Kraftstoffen betankt werden können. Mittels elektronischer Datenübermittlung kommunizieren Fahrzeug und Zapfsäule miteinander.
  • Was passiert, wenn der Schulranzen zu schwer ist? Und schadet ein zu schwerer Ranzen dem Kinderrücken oder trainiert er ihn gar? Diesen Fragen gingen Medardo Grossetti (10), Paolo Senni (10) und Viktoria Merlotti (11) von der Deutschen Schule in Mailand mithilfe statistischer Untersuchen nach.
  • Pia Gaikowski (12) vom Erasmus-Widmann-Gymnasium in Schwäbisch Hall testete für ihr Projekt, inwiefern sich eine bevorzugte Körperseite auf einzelne Körperteile auswirkt. Dabei stellte sie fest, dass Rechtshänder beispielsweise nicht unbedingt das rechte Auge, Bein oder Ohr bevorzugen.
  • In ihrem Projekt am Schülerforschungslabor Kepler-Seminar e.V. untersuchten Leon Stark (17) und Yannik Stark (16) Fullerene. Diese Kohlenstoffverbindungen haben viele positive Eigenschaften, sind jedoch für den industriellen Einsatz zu teuer. In ihrem Projekt setzten sich die beiden deshalb das Ziel, die Herstellung der Fullerene zu optimieren.
  • Der Frage, ob man mit wenigen Zutaten eine pflegende und zugleich günstige Creme herstellen kann, gingen Katharina Gläser (11) und Tara-Julienne Eirich (10) von der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Wertheim nach. Dafür ermittelten sie das optimale Mischverhältnis verschiedener Inhaltsstoffe und produzierten eine wirksame Hautcreme.
  • Nicolas Ahrens (14), Marco Luigi Senni (14) und Simon Bott (14) von der Deutschen Schule in Mailand erfassten für ihr Projekt mithilfe modernster Messtechnik das Raumklima in ihrer Schule. In der Folge schlugen sie konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vor.
  • Michael Hert (15) vom Friedrich-List-Gymnasium entwickelte ein Halsband für Haustiere, das dank eines integrierten Bluetooth-Moduls sowie einer App dabei hilft, entlaufene Haustiere ganz einfach aufzuspüren.
  • An einer Infrarotlaser-Computersteuerung arbeitete Lukas Nullmeier (18) vom Salier-Gymnasium in Waiblingen. Ziel des Projekts war es, den Mauszeiger aus größerer Entfernung komfortabel zu steuern. Die Technik kann unter anderem bei Präsentationen oder Videokonferenzen zum Einsatz kommen.
  • Einen zeichnenden Roboter bauten Lodovico Siniscalchi (12), Amerigo Orlando (11) und Federico Micali (11) von der Deutschen Schule in Mailand. Dafür nutzen sie die Plattform Lego Mindstorms und programmierten den Roboter so, dass er „Schüler experimentieren 2017“ oder „Deutsche Schule Mailand“ schreiben kann.
  • Lukas Dimmler (16) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium in Crailsheim baute für sein Projekt einen elektromagnetischen Schienen-Beschleuniger für Makroobjekte. Dieser bietet eine günstige Alternative zu konventionellem Treibstoff. Mit dem System lassen sich nun Möglichkeiten zur Leistungs- und Effizienzsteigerung testen.
  • Am Schüler-Forschungs- und Technikzentrum Hohenlohe arbeiteten Stefan Buck (20) und Marc Hirsch (20) an einer Apparatur, mit der sich Pseudofulgurite herstellen lassen. In der Natur entstehen diese Verglasungen beispielsweise, wenn ein Blitz in sandigen Boden einschlägt. Die beiden Tüftler untersuchten unter anderem, welchen Einfluss die Körnung und Feuchtigkeit des Sandes auf die Form des Fulgurits haben.
  • Fabian Schmidt (12), Lukas Köhler (13) und Tilman Kraft (12) vom Gymnasium bei St. Michael in Schwäbisch Hall bauten zwei Flaschen zu einer Wasserrakete um. Mithilfe eines Computerprogramms ermittelten sie dann den Zusammenhang zwischen Luftdruck, Wassermenge und der Höhe, in die die Rakete steigt.
  • Fabian Bender (19), Robin Hay (19) und Christoph Haffelder (19) von der Christian-Schmidt-Schule in Neckarsulm veränderten für ihr Projekt das Sicherheitsgurtsystem so, dass sich verunfallte Personen langsam von Innen auf das Dach eines auf dem Kopf liegenden Fahrzeugs absenken können. Ihre Lösung ist eine Reißleine, die den zuvor gefalteten Gurt entfaltet und damit verlängert.
  • Jan Denis (13) und Antonijo Kadoic (12) vom Eduard-Mörike-Gymnasium in Neuenstadt nahmen sich mit ihrem Projekt Falschparker auf Behindertenparkplätzen vor. Mithilfe einer Kamera werden geparkte Autos mit einer Datenbank abgeglichen und so unrechtmäßig abgestellte Fahrzeuge entdeckt.
  • Luca Herrmann (13), Ron Philippiak (12) und Chris Specht (13) beenden mit ihrem Projekt am Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn unnötige Gänge zum Briefkasten. Dafür scannen drei Lichtschranken alle 15 Minuten den Briefkasten. Wenn eine oder mehrere der Lichtschranken unterbrochen werden, sendet ein GSM-Modul eine SMS: „You’ve got mail!“

Gruppenbild aller Sieger

Gruppenbild aller Sieger.

Die Sieger von Jugend forscht aus der Region Heilbronn-Franken präsentieren ihre Projekte vom 22. bis 24. März ein zweites Mal beim Landeswettbewerb in Fellbach. Können sie auch hier die Fachjury von ihrem Einfallsreichtum und Geschick überzeugen, geht es vom 25. bis 28. Mai zum Bundesfinale nach Erlangen. Die erfolgreichen Erfinder von Schüler experimentieren messen sich beim Landeswettbewerb in Balingen am 4. und 5. Mai mit den besten Nachwuchsforschern aus ganz Baden-Württemberg.

Weitere Informationen zu Jugend forscht finden Sie auf der Facebook-Seite zum Regionalwettbewerb www.fb.com/JuFoRegional und auf www.jugend-forscht.de.

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Weitere Informationen zu Jugend forscht finden Sie auf der Facebook-Seite zum Regionalwettbewerb www.fb.com/JuFoRegional und auf www.jugend-forscht.de

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