Paradies für helle Köpfchen

ebm-papst Landshut macht sich schon lange stark für die regionale Bildungslandschaft. Ein wichtiger Beitrag dafür, dass sich der Landkreis ab Herbst „Bildungsregion Landshut“ nennen darf.

Jetzt geht es darum, das Siegel weiter mit Leben zu füllen, damit es zu einer Marke für die Region wird.

Landshut liegt in einer Boomregion. Zahlreiche Firmen haben in der Umgebung ihren Sitz, die Arbeitslosenquote ist niedrig und die Lebensqualität hoch. Klingt zunächst nach einer guten Ausgangslage. Doch wie so viele Orte in Deutschland hat auch Landshut ein Problem: Die Bevölkerung altert, Fachkräfte werden rar und es gibt mehr Lehrstellen als Bewerber. Das spürt auch unser Standort, wie Personalchef Kai Gebhardt bestätigt: "In den letzten Jahren ist die Zahl der Schulabgänger deutlich zurückgegangen. Wir erhalten zwar noch ausreichend Bewerbungen, das Thema Fachkräftemangel verschärft sich aber immer weiter."

Dabei ist ebm-papst vor Ort schon sehr aktiv, wenn es um die Rekrutierung von Nachwuchs geht: Im Arbeitskreis SchuleWirtschaft e. V. engagiert sich das Unternehmen für eine gute Zusammenarbeit von Schule und Arbeitswelt, im Rahmen eines Projekts trainieren unsere Azubis Schüler für die Bewerbung und beim Girls’ Day werden junge Frauen für technische Berufe begeistert. Das sind nur drei von vielen Beispielen (mehr gibt es nach dem Umblättern).

Qualitätssiegel für Bildung

Auch Britta Pinter vom Regionalmanagement des Landkreises Landshut ist überzeugt davon, dass die Region in Sachen Bildung schon einiges zu bieten hat: "Es gibt bereits tolle Angebote. Jetzt geht es jedoch darum, sie besser zu vernetzen." Um die Vernetzung voranzutreiben und auch nach außen sichtbar zu machen, hat sich Landshut für die Initiative "Bildungsregion in Bayern" beworben. Die Initiative des bayerischen Kultusministeriums und des Staatsministeriums für Arbeit und Soziales soll die regionale Bildungslandschaft fördern und transparenter machen. Am Ende des erfolgreichen Bewerbungsprozesses steht die Verleihung eines Qualitätssiegels. Ab Herbst 2015 kann sich Landshut damit offiziell schmücken. "Jetzt geht es darum, das Siegel weiter mit Leben zu füllen, damit es zu einer Marke für die Region wird", betont Pinter.

Viel Engagement gefragt Ideen dafür gibt es viele. Im Zuge des Bewerbungsprozesses haben über 150 Beteiligte in fünf verschiedenen Arbeitskreisen Konzepte erarbeitet, die ein 90-seitiges Bewerbungsschreiben füllten. Mit dabei sind viele Vorschläge, von der Sprachförderung bis hin zu einem Technikhaus, mit dem junge Menschen für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) begeistert werden sollen. Voraussetzung für die Vergabe des Siegels war, dass möglichst viele Beteiligte aus den unterschiedlichsten Bereichen mit im Boot sind. "Deshalb war es auch so wichtig, dass sich Firmen wie ebm-papst engagieren. Bildung hört schließlich nicht mit dem Abschlusszeugnis auf, sondern zieht sich durchs ganze Berufsleben", ist Pinter überzeugt. Das sieht auch Gebhardt so, der in einem Dreierteam den Arbeitskreis "Schulische und außerschulische Bildungsangebote und Bildungsträger vernetzen" leitete: "Schon bei der Ausarbeitung des Konzepts konnten wir viele nützliche Kontakte knüpfen. So hat sich bereits eine neue Kooperation mit einer Wirtschaftsschule ergeben." Am Ende sollen alle Beteiligten von dem Siegel profitieren: Stadt und Landkreis haben dadurch einen Standortvorteil, die jungen Menschen erhalten einen besseren Überblick über die Bildungsangebote und Firmen bekommen mehr qualifizierten Nachwuchs.

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