Ein guter Zuhörer

Bis die Liebe zur Technik entbrannte, hatte sich Julien Grilliat auf der theoretischen Seite verdingt. Jetzt ist er vorn dabei, wenn es um Hightech geht.

Julien Grilliat steht inmitten modernster Apparaturen im Kombikanal in St. Georgen und bereitet einen Ventilatortest vor. Und das, obwohl er zu Beginn seiner Karriere eigentlich gar nichts mit der handfesten Technik am Hut hatte. Zwar schrieb er sich in der französischen Heimat an der ENSICA ein, einer Hochschule mit Fokus auf dem Flugzeugbau, ihn interessierte aber mehr die Physik dahinter. "Mich trieb das Thema Innovation, also der Drang Neues zu entdecken", erinnert sich der heute 34-Jährige. "Dabei zog mich besonders der Fachbereich Strömungsakustik in seinen Bann." Diese Wissenschaftsrichtung beschäftigt sich damit, wie und warum Geräusche durch Luftströme entstehen. Grilliat machte das Thema zu seinem Steckenpferd, das ihn durch mehrere wissenschaftliche Stationen in Lyon, Berlin und Rom begleitete.

Ich denke, dass Nachhaltigkeit momentan der größte Treiber für Innovationen bei uns ist.

Technik, die begeistert
Seine Promotion zum Thema schloss Grilliat zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt ab: 2009, als gerade die globale Finanzkrise tobte. Trotzdem ergatterte er eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Erlangen/Nürnberg. Der Sprung nach Deutschland war für ihn persönlich nicht schwierig. "Deutsch ist meine erste Fremdsprache in der Schule gewesen, viele Ausflüge haben mich mit dem Land verbunden", sagt er. "Spätestens nach meiner Zeit am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Berlin stand für mich fest, dass ich hier langfristig bleiben wollte."Dafür verschoben sich andere Prioritäten während seiner Zeit in Bayern. Grilliat nahm an einigen Industrieprojekten teil und war schwer beeindruckt: "Mich begeisterte, wie viel Kreativität durch die gemeinsame Arbeit im Team freigesetzt wurde. In mir wuchs der Wunsch, selbst so zu arbeiten." Folgerichtig streckte Grilliat seine Fühler in Richtung Industrie aus und landete als Akustikingenieur bei uns in St. Georgen — mittlerweile ist er zum Gruppenleiter aufgestiegen. Seiner Fachrichtung treu, kümmert er sich unter anderm um alles, was mit Strömungsakustik zu tun hat: Produkte auf ihre Geräuschentwicklung hin testen und Entwicklern bei Simulationen unter die Arme greifen. Das macht er natürlich nicht als Einzelkämpfer, sondern – ganz wie er sich gewünscht hat – als Teil eines schlagkräftigen Teams aus Ingenieuren und Fachexperten.

Ohne Hightech keine Nachhaltigkeit
"Der Nachhaltigkeitsaspekt war sehr wichtig für mich", antwortet Grilliat, wenn man ihn fragt, warum er sich für ebm-papst entschied. "Ich denke, dass Nachhaltigkeit momentan der größte Treiber für Innovationen bei uns ist." Grilliats Team arbeitet etwa daran, unsere Produkte nicht nur leiser, sondern auch "angenehmer" für Mensch und Umwelt klingen zu lassen – man spricht von Psychoakustik. "Indem wir uns so etwas zu eigen machen, bleiben wir am Markt wirtschaftlich nachhaltig", sagt er. Wer ihm zuhört, merkt: Der Mann ist angekommen. Er arbeitet mit Feuereifer an unseren Innovationen, geht voll in seinem Job auf – und hat auch persönlich in St. Georgen sein Glück gefunden. Grilliat ist mittlerweile stolzer Familienvater.

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