Etwas weniger geht immer

Wenn die Produktion weniger Energie verbraucht als vorher, dann ist Lisa Bahr zufrieden. Die Leidenschaft für Effizienz entdeckte sie mit den Energiescouts.

Wenn die Produktion weniger Energie verbraucht als vorher, dann ist Lisa Bahr zufrieden. Die Leidenschaft für Effizienz entdeckte sie mit den Energiescouts.

Lisa Bahr ist 23 Jahre alt und hat schon zwei Karrieren hinter sich. Sie wuchs in Krautheim bei Mulfingen auf, begann dort mit 15 Jahren eine Lehre als medizinische Fachangestellte und schloss sie drei Jahre später erfolgreich ab. Heute sagt Bahr rückblickend: "Mir war dann schnell klar, dass ich diesen Beruf nicht lange machen will zu lange Arbeitszeiten bei eher bescheidenem Verdienst." Ihr Bruder arbeitete damals schon bei ebm-papst und empfahl ihr, sich dort zu bewerben. Das klappte. sie begann 2009 eine zweite Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation. "Ich wollte in die Industrie. Dort gibt es die sichersten und besten Arbeitsplätze. Gleichzeitig wollte ich aber in keinen technischen Beruf", erzählt Bahr. "Ich traute mir das nicht zu und hatte auch überhaupt kein Interesse daran."

Wenn man bei der Arbeit so oft an Energieeffizienz denkt, wirkt sich das natürlich auch aufs Privatleben aus.

Die Energiescouts ändern ihr Leben
Eines Tages fand sie auf ihrem Schreibtisch einen Zettel: "Messkofferprojekt. Im Personalbüro melden." "Das war sozusagen der Start meines dritten Berufswegs, denn das Messkofferprojekt war nichts anderes als der Beginn der Energiescouts", erinnert sich Bahr. Die Mulfinger Azubis bekamen die Aufgabe, in den Werken und Büros nach Möglichkeiten zu suchen, Energie einzusparen. "Wir hatten dabei keinerlei Vorgaben und mussten erst einmal selber überlegen, wie wir das anstellen können." Bahr und die anderen Azubis besorgten sich ein Luftdruckleckagemessgerät, und zogen damit durch die Fertigung auf der Suche nach austretenden Luftströmen und beseitigten die Störungen. Bald kamen eine Wärmebildkamera und ein Arbeitsplatzanalysegerät für Temperatur, Luftfeuchte und CO2-Gehalt hinzu. "Auf einmal hatte ich Geschmack am Technischen gefunden! Ganz wider Erwarten merkte ich, dass es mir doch Spaß macht, technische Abläufe und Zusammenhänge zu kennen und zu durchdenken", so Bahr. Das Projekt Energiescouts war ein riesiger Erfolg und sparte unserem Unternehmen eine Menge Energie ein. Heute sind die Energiescouts an allen deutschen Standorten eine feste Institution.

GreenTech auch zu Hause
Beflügelt von der neuen Leidenschaft fürs Energiesparen wechselte Bahr nach ihrer Bürokauffrau-Ausbildung in die Abteilung Betrieb, Instandhaltung und Bauwesen. Sie absolvierte eine Weiterbildung zur Energiemanagerin bei der Industrie- und Handelskammer und kümmert sich heute im Bereich Umwelt und Energie um die Einhaltung von Umwelt- und Energievorschriften. Zudem sorgt sie dafür, dass es in der Produktion immer energieeffizienter zugeht und etwa Lackieranlagen weniger Strom verbrauchen oder Wärme verlieren. Auch den Energiescouts blieb Lisa Bahr treu. Heute leitet sie die Mulfinger Truppe. "Wenn man bei der Arbeit so oft an Energieeffizienz denkt, wirkt sich das natürlich auch aufs Privatleben aus: Bei mir daheim hängen bloß noch LED-Lampen und meine neue Waschmaschine hat A+++."

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