Mit fast 50 Sachen durchs Kochertal

Die Inlineskater sind seit Jahren fester Bestandteil beim ebm-papst Marathon

Das vergangene Jahr war das Jahr der Rekorde. Gleich drei Bestzeiten wurden aufgestellt: Torsten Purschke blieb bei den Handbikern mit 58:16 Minuten unter einer Stunde über die 40 Kilometer. Claudia Henneken (Custom Sport-Team/SSC Köln) 38:36 Minuten) ist seit dem 20.Geburtstag der Veranstaltung die schnellste Inlineläuferin beim ebm-papst Marathon. Rund eine Minute schneller auf den 20 Kilometern war der Obersulmer Marcel Eschbach (Vero Mein-Smile) in 37:23 Minuten.

Seit Jahren ist der Inlinelauf ein fester Bestandteil des ebm-papst Marathons

Die Stecke für Inliner ist super, schön flach und geht geradeaus.

Die Rekordjagd ist für die Veranstalter von ebm-papst und Polizeisportverein Hohenlohe aber nur eine Nebensache. Für sie geht es in erster Linie darum, eine Wohlfühlatmosphäre für alle Teilnehmer und die ganze Familie zu schaffen. Dem Organisationsteam liegen Breitensportler mindestens genauso am Herzen wie Spitzenathleten. Trotz allem freut man sich auch über Lob von Siegern – diese haben oft schon viele Rennen gesehen und können die Qualität beurteilen. "Die Stecke für Inliner ist super, schön flach und geht geradeaus. Und auch der Belag ist gut. Deshalb kann man schon schnell fahren", sagt Eschbach. Mit bis zu 50 Stundenkilometern sind die Inlinefahrer auf der Kochertalstraße unterwegs. Dies wird auch bei der 21. Auflage des ebm-papst Marathons am 10. und 11. September möglich sein.

Während die Nordic Walker am Samstag, 10. September, die Veranstaltung am Sportzentrum in Niedernhall eröffnen, bilden die Inliner mit Start am Sonntag um 14.45 Uhr den Abschluss. Die Inliner fühlen sich keinesfalls als Anhängsel der Veranstaltung. "Es ist kein Problem, in eine Laufveranstaltung integriert zu sein", sagt Eschbach. Es ist ja auch kein Einzelfall. "Man konzentriert sich eh auf das eigene Rennen", sagt der Vorjahressieger. "Und es gibt auch hier viele Zuschauer in den Ortschaften", meint Eschbach. Vor allem die Atmosphäre im Zielbereich in Niedernhall kann sich sehen lassen.

Dies unterstreicht auch die Aussage, von Petra Baas, Vorsitzende des PSV Hohenlohe, dass „die Teilnehmerzahlen in den vergangenen Jahren ungefähr gleich geblieben sind. Seit Jahren ist der Inlinelauf ein fester Bestandteil der Veranstaltung.“ Einen großen Teil bilden die Fahrer des BWIC – des Baden-Württembergischen Inlinecups. Diesen gewann Eschbach im vergangenen Jahr. „Davor habe ich ihn auch schon zwei, drei Mal gewonnen“, sagt der Obersulmer. „Deshalb reizt es mich nicht mehr so sehr. Ich konzentriere mich auf die großen Rennen.“ So peilt er einen Platz unter den Top Fünf bei der deutschen Marathonmeisterschaft der Inliner an. Dafür trainiert er rund sechs Mal pro Woche. Wer schnell sein will, muss auch dafür arbeiten. Und das ist auch materialintensiv. Für zwei Rennen benutzt er einen Satz Rollen, danach wird er zum Trainingssatz und hält noch rund 500 Kilometer. Reine Hobbyfahrer haben bei weitem nicht so einen großen Verschleiß.

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